Freimaurer werden

»Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.«
– MAHATMA GHANDI

Freimaurer kann man nicht werden, man kann nur versuchen, einer zu sein. Die eigentlich korrekte Antwort auf die Frage an einen Bruder, ob er ein Freimaurer ist, müsste sogar lauten: »Nein, aber ich bemühe mich einer zu werden.« Freimaurersein bedeutet für uns Idealzustand, von dem wir wissen, dass wir ihn im Leben nicht erreichen können. Was zählt, ist das Bemühen! Und man muss in diesem Sinne sicherlich nicht unserem Bund beitreten, um ein besserer Mensch zu werden.

Wer als – wie es in unseren alten Unterlagen noch so schön heißt – »freier Mann von gutem Ruf« trotzdem Mitglied einer Loge werden möchte, kann über diese Suchfunktion die nächstgelegene Loge finden und dort um »Einladung zu einem Gästeabend« bitten. Bei regelmäßiger Teilnahme an diesem zwanglosen Austausch und bei gegenseitiger Sympathie kann man üblicherweise nach zwölf Monaten um Aufnahme ersuchen. Dieser müssen alle Brüder einer Loge zustimmen, womit wir sicherstellen wollen, dass trotz augenscheinlich oft sehr unterschiedlicher Mitglieder Harmonie gewahrt bleibt. Logen sind juristisch gesehen normale eingetragene Vereine und erheben dementsprechend auch Mitgliedsbeiträge zur Deckung der Gemeinschaftskosten. Als Faustregel kann gelten: Logen mit eigenem Haus und wenigen Mitgliedern haben höhere Beiträge, als Logen ohne eigenes Haus und mit vielen Mitgliedern. Üblich sind Beiträge zwischen ca. 200 und 400 Euro pro Jahr.

Übrigens: Logen, die noch in der Tradition der alten SteinmetzBRUDERSCHAFTEN stehen, nehmen keine Frauen auf, Frauenlogen dagegen keine Männer – warum diese Geschlechtertrennung auch im 21. Jahrhundert noch berechtigt sein kann, erläutere ich ebenfalls in meinem Buch. Allerdings gibt es inzwischen auch gemischte Logen.

Weiterführende Informationen:
Freimaurer-Symbole
Freimaurer-Rituale
Freimaurer/Freimaurerei
Freimaurer in 60 Minuten – das Buch
Freimaurer in 60 Minuten – das Blog

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